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Generic Qvar (Beclomethasone dipropionate)

Generic Qvar

Qvar (Beclometasondipropionat) ist ein inhalatives Kortikosteroid zur prophylaktischen Behandlung von Asthma bronchiale bei Erwachsenen und Kindern ab 5 Jahren. Es wird zur regelmäßigen Basistherapie eingesetzt, um die chronische Entzündung der Atemwege zu reduzieren, die bronchiale Hyperreagibilität zu senken und Asthmaanfällen vorzubeugen. Beclometasondipropionat ist ein Prodrug, das in der Lunge durch Esterasen schnell in seinen aktiven Metaboliten Beclometason-17-Monopropionat (B-17-MP) umgewandelt wird, welcher eine hohe lokale entzündungshemmende Aktivität besitzt. Qvar zeichnet sich durch eine extrafeine Partikelgröße aus, wodurch es eine bessere Verteilung in den kleinen Atemwegen erreicht und im Vergleich zu herkömmlichen Beclometason-Zubereitungen etwa doppelt so potent ist. Qvar ist nicht zur Akutbehandlung eines Asthmaanfalls geeignet; hierfür ist ein schnellwirksames Bronchodilatator-Inhalationspräparat zu verwenden.

Übliche Erwachsenendosis: Die Dosierung wird individuell an den Schweregrad des Asthmas angepasst. Bei leichtem bis mittelschwerem Asthma beträgt die übliche Erhaltungsdosis 2-mal täglich 50 bis 200 µg. Bei schwerem Asthma kann die Dosis auf 2-mal täglich bis zu 400 µg erhöht werden. Die maximale Tagesdosis beträgt 800 µg. Die 200-µg-Stärke pro Sprühstoß oder Inhalation dient als mittlere Dosierungsstufe und kann für Patienten verwendet werden, die auf niedrigere Dosen nicht ausreichend ansprechen. Die Inhalation erfolgt vorzugsweise unmittelbar vor den Mahlzeiten. Nach jeder Anwendung sollte der Mund mit Wasser ausgespült und das Wasser ausgespuckt werden, um das Risiko einer Mundsoor-Infektion (Candidose) zu verringern. Die Behandlung muss regelmäßig angewendet werden, um wirksam zu sein. Sobald die Asthmasymptome gut kontrolliert sind, sollte die Dosis schrittweise bis zur niedrigsten noch wirksamen Dosis reduziert werden. Die Behandlung darf nicht abrupt abgebrochen werden.

Darreichungsform: Druckgasinhalation (Dosieraerosol) mit 50 µg, 100 µg oder 200 µg Beclometasondipropionat pro Aerosolstoß. Erhältlich als Qvar® Autohaler™ oder in anderen Dosieraerosol-Systemen. Die Qvar 200 µg Formulierung ist in Deutschland nicht als Fertigarzneimittel unter diesem Namen zugelassen; vergleichbare Beclometason-Zubereitungen sind als Generika oder unter anderen Handelsnamen erhältlich.

Wirkungseintritt: Der therapeutische Effekt tritt einige Tage nach Therapiebeginn ein und erreicht sein Maximum nach einigen Wochen. Eine spürbare Besserung der Asthmakontrolle kann nach 1 bis 2 Wochen regelmäßiger Anwendung beobachtet werden, die volle Wirkung entfaltet sich nach etwa 4 Wochen.

Wirkdauer: Die lokale entzündungshemmende Wirkung hält bei zweimal täglicher Anwendung über den gesamten Tag an. Beclometasondipropionat wird nach inhalativer Aufnahme schnell in seinen aktiven Metaboliten B-17-MP umgewandelt. Die Eliminationshalbwertszeit von Beclometasondipropionat beträgt etwa 0,5 Stunden, die des aktiven Metaboliten B-17-MP etwa 2,7 Stunden. Die systemische Resorption des aktiven Metaboliten erfolgt sowohl über die Lunge (36 %) als auch über den Magen-Darm-Trakt (26 %).

Empfehlung zu Alkohol: Es sind keine spezifischen Wechselwirkungen zwischen inhaliertem Beclometasondipropionat und Alkoholkonsum bekannt. Moderate Alkoholmengen beeinträchtigen die Wirksamkeit oder Sicherheit des Präparats in der Regel nicht. Dennoch sollten Patienten beachten, dass Alkohol bei manchen Asthmapatienten eine Bronchokonstriktion oder eine Verschlimmerung von Refluxsymptomen mit nachfolgendem Bronchospasmus auslösen kann. Übermäßiger Alkoholkonsum sollte vermieden werden.

Häufigste Nebenwirkungen: Sehr häufig (bei mehr als 1 von 10 Anwendern) treten Laryngitis, Pharyngitis und eine orale Candidose (Mundsoor) auf. Häufig (bei 1 bis 10 von 100 Anwendern) kann eine Pneumonie bei COPD-Patienten auftreten. Gelegentlich können Überempfindlichkeitsreaktionen wie Angioödem oder Schwellungen der Augen auftreten. Bei längerfristiger Anwendung hoher Dosen besteht ein erhöhtes Risiko für systemische Kortikosteroid-Effekte wie Suppression der Nebennierenrindenfunktion (HPA-Achse), Cushing-Syndrom, Osteoporose, Katarakt und Glaukom. Qvar ist nicht zur Akutbehandlung eines Asthmaanfalls geeignet.

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Was ist Qvar (Beclometasondipropionat)?

Qvar ist ein inhalatives Kortikosteroid mit dem Wirkstoff Beclometasondipropionat. Es wird zur langfristigen Behandlung von Asthma eingesetzt und gehört zur Gruppe der sogenannten Preventer-Medikamente. Anders als ein Notfallspray wirkt Qvar nicht akut, sondern entzündungshemmend. Es dämpft die chronische Entzündung der Bronchialschleimhaut, reduziert die Schwellung und macht die Atemwege langfristig weniger überempfindlich. Qvar ist kein Medikament für den akuten Asthmaanfall, sondern eine Basistherapie, die täglich inhaliert wird, auch wenn keine Symptome spürbar sind. Wer nur inhaliert, wenn Atemnot auftritt, hat die Wirkweise nicht verstanden. Die entzündungshemmende Wirkung baut sich über Tage bis Wochen auf und hält an, solange die Therapie fortgesetzt wird.

Die Besonderheit von Qvar ist die extrafeine Partikelgröße des Aerosols. Die Wirkstoffpartikel sind so klein, dass sie bis in die kleinen Atemwege und die Lungenperipherie vordringen, wo die Entzündung bei Asthma oft beginnt. Dadurch wirkt Qvar bei gleicher Dosis stärker als herkömmliche Beclometason-Präparate mit größeren Partikeln. Die 200-µg-Stärke pro Hub ist eine mittlere Dosis, die für die meisten erwachsenen Asthmatiker ausreicht, um die Erkrankung zu kontrollieren. Die Wirkung setzt nicht sofort ein. Erste Verbesserungen können nach einigen Tagen bemerkt werden, die volle Wirkung entfaltet sich nach einigen Wochen. Qvar ist ein Langzeitmedikament, kein Bedarfsmedikament.

Wirkweise und Pharmakologie

Beclometasondipropionat ist ein Prodrug. Es wird nach der Inhalation in der Lunge durch Esterasen in den aktiven Metaboliten Beclometason-17-monopropionat umgewandelt. Dieser Metabolit bindet an den Glukokortikoidrezeptor in den Zellen der Bronchialschleimhaut und reguliert die Transkription entzündungsfördernder Gene. Die Produktion von Interleukinen, Tumornekrosefaktor-alpha und anderen Entzündungsmediatoren wird heruntergefahren. Gleichzeitig hemmt das Kortikosteroid die Einwanderung von Entzündungszellen wie eosinophilen Granulozyten und Mastzellen in die Atemwege. Die bronchiale Hyperreaktivität nimmt ab, die Schleimhaut schwillt ab, und die Exazerbationsrate sinkt. Der verschluckte Anteil des Wirkstoffs unterliegt einem hohen First-Pass-Metabolismus in der Leber, was die systemischen Nebenwirkungen gering hält.

Die extrafeine Formulierung mit hydrofluoroalkanem Treibgas (HFA) erzeugt Partikel mit einem mittleren aerodynamischen Durchmesser von etwa 1,1 Mikrometern. Diese Partikel schweben länger in der Luft und dringen tiefer in die Lunge vor als die größeren Partikel herkömmlicher CFC-haltiger Beclometason-Präparate. Die Lungendeposition liegt bei etwa 50 bis 60 Prozent der inhalierten Dosis, verglichen mit 10 bis 20 Prozent bei älteren Formulierungen. Das erklärt, warum Qvar bei gleicher nomineller Dosis wirksamer ist. Die systemische Bioverfügbarkeit ist gering, die Halbwertszeit des aktiven Metaboliten beträgt etwa 2,7 Stunden. Die Ausscheidung erfolgt überwiegend über die Galle und den Stuhl, ein kleiner Teil renal.

Anwendung von Qvar

Qvar wird über ein Dosieraerosol inhaliert. Vor dem ersten Gebrauch oder nach längerer Pause den Inhalator schütteln und einen Teststoß in die Luft abgeben. Vor jeder Inhalation den Inhalator kräftig schütteln. Tief ausatmen, das Mundstück mit den Lippen umschließen und langsam und tief einatmen, während der Sprühstoß ausgelöst wird. Den Atem für etwa zehn Sekunden anhalten, dann langsam ausatmen. Nach der Inhalation den Mund mit Wasser ausspülen und das Wasser ausspucken. Das reduziert das Risiko für Mundsoor und Heiserkeit, die durch die lokale Kortisonwirkung im Mundraum entstehen können. Ein Spacer kann die Koordination erleichtern und die Deposition in der Lunge verbessern.

Die übliche Dosierung beträgt ein bis zwei Hübe zu 200 µg zweimal täglich, morgens und abends. Bei leichtem Asthma kann eine niedrigere Dosis ausreichen, bei schwerem Asthma kann die Dosis auf bis zu 1600 µg pro Tag erhöht werden, aufgeteilt auf zwei bis vier Inhalationen. Die 200-µg-Stärke ist die praktische Standardstärke für die meisten Erwachsenen. Die Dosis muss so gewählt werden, dass der Patient über den Tag symptomfrei ist, ohne dass die Nebenwirkungen die Lebensqualität einschränken. Regelmäßige Kontrollen der Lungenfunktion und der Symptome entscheiden, ob die Dosis erhöht oder reduziert werden kann. Nach Erreichen einer stabilen Kontrolle sollte die niedrigste wirksame Dosis angestrebt werden.

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, inhalieren Sie, sobald Sie daran denken, es sei denn, es ist fast Zeit für die nächste Dosis. Dann lassen Sie die vergessene Dosis aus und fahren mit dem normalen Zeitplan fort. Verdoppeln Sie nicht. Eine doppelte Dosis erhöht das Risiko für lokale Nebenwirkungen, ohne die entzündungshemmende Wirkung zu verbessern. Die Therapie ist eine Langzeittherapie. Ein eigenmächtiges Absetzen führt innerhalb von Tagen bis Wochen zum Wiederanstieg der Symptome und erhöht das Risiko für Exazerbationen.

Nebenwirkungen von Qvar

Mundsoor und Heiserkeit sind die häufigsten lokalen Nebenwirkungen. Candida albicans besiedelt die Mundschleimhaut, wenn das Kortison lokal die Immunabwehr senkt. Weiße, abstreifbare Beläge auf der Zunge und Wangenschleimhaut, manchmal Brennen. Regelmäßiges Ausspülen des Mundes nach jeder Inhalation reduziert das Risiko drastisch. Wenn Soor auftritt, wird Nystatin-Suspension oder Fluconazol eingesetzt, und das Inhalieren wird nicht unterbrochen. Heiserkeit ist meist reversibel und verschwindet nach Absetzen der Behandlung oder nach Schonung der Stimme. Husten und Rachenreizung direkt nach der Inhalation sind meist auf eine falsche Technik oder eine zu schnelle Einatmung zurückzuführen. Langsamer, tiefer einatmen hilft. Paradoxe Bronchospasmen, eine plötzliche Verengung der Atemwege direkt nach der Inhalation, sind selten, erfordern aber das sofortige Absetzen und den Wechsel auf eine Alternative.

Systemische Kortikosteroid-Effekte wie Nebennierenrindensuppression, Osteoporose, Katarakte oder Wachstumsverzögerung bei Kindern sind bei der Dosis von 200 µg pro Hub selten, aber bei langjähriger Anwendung und höheren Tagesdosen möglich. Kinder und Jugendliche sollten in ihrer Wachstumsgeschwindigkeit überwacht werden. Ältere Patienten sollten regelmäßig augenärztliche Kontrollen auf Katarakte und Glaukom durchführen lassen. Hautblutungen und eine dünner werdende Haut sind ebenfalls mögliche systemische Effekte, die bei langer Anwendung beachtet werden müssen. Eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen der Atemwege, insbesondere Pneumonien bei COPD-Patienten, wurde in Studien beobachtet.

Risikogruppen (ältere Menschen, Schwangerschaft)

Schwangerschaft und Stillzeit sind relative Kontraindikationen. Beclometason passiert die Plazenta in geringen Mengen, und die Datenlage zur Sicherheit in der Schwangerschaft ist begrenzt. Unkontrolliertes Asthma mit Hypoxie ist für den Fötus gefährlicher als die inhalative Kortikosteroidtherapie. Die Therapie sollte in der niedrigsten wirksamen Dosis fortgesetzt werden, wenn sie zur Asthmakontrolle notwendig ist. Stillen: Beclometason geht in geringen Mengen in die Muttermilch über, ein Risiko für den Säugling ist nicht belegt. Stillen ist unter der Therapie vertretbar.

Ältere Patienten über 65 Jahre vertragen Qvar in der Regel gut, aber die systemischen Effekte wie Osteoporose und Katarakte können im Alter relevanter sein. Knochendichtemessungen und augenärztliche Kontrollen sind bei älteren Patienten unter Dauertherapie sinnvoll. Die Dosis sollte so niedrig wie möglich sein, um eine gute Asthmakontrolle zu erreichen. Patienten mit aktiver Lungentuberkulose, unbehandelten Pilz- oder Virusinfektionen der Atemwege sollten Qvar nur mit Vorsicht anwenden, weil die lokale Immunsuppression eine bestehende Infektion verschlimmern kann. Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz benötigen eine Dosisreduktion, da die Metabolisierung von Beclometason verlangsamt ist. Bei akuter Asthma-Exazerbation sollte Qvar nicht als alleinige Therapie eingesetzt werden, sondern systemische Kortikosteroide und intensivierte bronchodilatatorische Maßnahmen hinzugezogen werden.

Wechselwirkungen mit Alltagsaktivitäten (Autofahren, Alkohol)

Autofahren ist unter Qvar problemlos möglich. Der Wirkstoff hat keine zentralnervösen Effekte und beeinträchtigt die Fahrtüchtigkeit nicht. Alkohol hat keine direkte Wechselwirkung mit Beclometason. Ein Glas Wein zum Abendessen ist für die meisten Patienten unbedenklich. Wer unter Asthma oder COPD leidet, sollte jedoch bedenken, dass Alkohol bei manchen Menschen die Atemwege reizt und eine Bronchokonstriktion auslösen kann. Rauchen ist der größte Feind der Therapie. Zigarettenrauch unterhält die Entzündung, die Beclometason bekämpfen soll, und macht die Bronchien hyperreaktiv. Wer raucht und Qvar inhaliert, arbeitet gegen die eigene Behandlung. Raucherentwöhnung ist die effektivste Maßnahme, um die Wirkung des Inhalators zu erhalten und die Krankheit zu verlangsamen. Die Anwendung von Beclometason kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen, auch wenn die therapeutische Anwendung keine Leistungssteigerung bewirkt.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

CYP3A4-Inhibitoren wie Ketoconazol, Itraconazol, Ritonavir oder Clarithromycin können den Abbau von Beclometason hemmen und die systemische Exposition erhöhen. Bei kurzfristiger Anwendung ist das unbedenklich, bei Langzeittherapie mit starken CYP3A4-Inhibitoren sollte die Beclometason-Dosis reduziert oder ein anderes inhalatives Kortikosteroid gewählt werden. Betablocker, auch kardioselektive wie Metoprolol oder Bisoprolol, können bei Asthmatikern Bronchospasmen auslösen und die Wirkung der Asthmatherapie abschwächen. Wenn ein Betablocker kardiologisch zwingend erforderlich ist, sollte ein extrem kardioselektiver Betablocker wie Bisoprolol in der niedrigsten möglichen Dosis verwendet werden, mit engmaschiger Überwachung der Lungenfunktion. Andere inhalative Medikamente, insbesondere schnellwirksame Beta-2-Agonisten wie Salbutamol, können gleichzeitig mit Qvar verwendet werden und ergänzen sich in der Therapie. Die gleichzeitige Anwendung anderer inhalativer Kortikosteroide sollte vermieden werden, weil die additive Wirkung keinen Zusatznutzen bringt und die lokalen Nebenwirkungen verstärkt. Cladribin, ein Medikament zur Behandlung der Haarzellleukämie, kann in Kombination mit Kortikosteroiden das Risiko für schwere Infektionen erhöhen. Die gleichzeitige Anwendung sollte vermieden werden.

Alternative Optionen

Qvar ist ein bewährtes inhalatives Kortikosteroid, aber es gibt Alternativen mit anderen Profilen. Budesonid ist ein weiteres inhalatives Kortikosteroid mit hoher lokaler Potenz und guter Verträglichkeit. Es ist in verschiedenen Inhalatoren und als Verneblersuspension erhältlich und wird oft bei Kindern bevorzugt. Fluticasonpropionat ist ein weiteres inhalatives Kortikosteroid mit hoher lokaler Potenz und geringer systemischer Bioverfügbarkeit. Es wird zweimal täglich inhaliert und ist für die Langzeittherapie von Asthma geeignet. Mometason ist ein neueres inhalatives Kortikosteroid mit noch geringerer systemischer Bioverfügbarkeit und wird einmal täglich inhaliert. Für Patienten mit schwerem Asthma oder COPD sind Kombinationspräparate aus einem inhalativen Kortikosteroid und einem langwirksamen Beta-2-Agonisten wie Symbicort oder Viani die nächste Stufe, weil sie die Entzündung und die Bronchokonstriktion gleichzeitig behandeln. Für Patienten mit leichtem Asthma, die keine regelmäßige Kortikosteroidtherapie benötigen, kann ein niedrig dosiertes Kortikosteroid plus Formoterol als Bedarfsmedikament im SMART-Schema eingesetzt werden. Leukotrienrezeptor-Antagonisten wie Montelukast sind eine orale Alternative für Patienten, die keine inhalativen Kortikosteroide vertragen oder eine Tablette bevorzugen, wirken aber weniger potent als inhalative Steroide. Die Wahl des richtigen Präparats und Inhalators gehört in die Hand des Pneumologen.

INN, Markennamen und Einstufung in Deutschland

INN (Internationaler Freiname): Beclometasondipropionat
Verfügbare Markennamen in Deutschland: Qvar ist der internationale Markenname. In Deutschland sind wirkstoffgleiche Präparate als Junik (Infectopharm), Ventolair (Teva), Beclometason-ratiopharm und weitere Generika erhältlich. Qvar wird über unsere internationale Apotheke als Import angeboten.
ATC-Code: R03BA01
Formen und Stärken: Dosieraerosol mit 50 µg, 100 µg und 200 µg pro Hub; Pulverinhalator; Verneblersuspension
Hersteller: Teva (Qvar international), Infectopharm (Junik), diverse Generikahersteller
Registrierungsstatus in Deutschland: Beclometasondipropionat ist als Rx-Medikament registriert. Qvar als spezifische Marke wird als Import angeboten.
Einstufung: Verschreibungspflichtig (Rx)

Die richtige Dosierung wählen

Die 200-µg-Stärke ist die mittlere Standarddosis für Erwachsene mit leichtem bis mittelschwerem Asthma. Die übliche Erhaltungsdosis beträgt ein bis zwei Hübe zweimal täglich, also 400 bis 800 µg pro Tag. Bei schwerem Asthma kann die Dosis auf bis zu 1600 µg pro Tag erhöht werden, aufgeteilt auf zwei bis vier Inhalationen. Bei leichtem Asthma kann eine niedrigere Dosis ausreichen. Die Dosis muss so gewählt werden, dass der Patient über den Tag symptomfrei ist, ohne dass die Nebenwirkungen die Lebensqualität einschränken. Regelmäßige Kontrollen der Lungenfunktion und der Symptome entscheiden, ob die Dosis erhöht oder reduziert werden kann. Nach Erreichen einer stabilen Kontrolle sollte die niedrigste wirksame Dosis angestrebt werden. Vor Therapiebeginn sollten Lungenfunktion, Blutdruck und Elektrolyte kontrolliert werden, und bei Langzeittherapie sind regelmäßige Kontrollen der Lungenfunktion, der Knochendichte und der Augen erforderlich.

In Deutschland ist Beclometasondipropionat verschreibungspflichtig. Über unsere Apotheke können Sie Qvar 200 µg Dosieraerosol bez recepty als Import kaufen und in diskreter Verpackung in ganz Deutschland erhalten.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich nach der Inhalation von Qvar Auto fahren?
Ja, die Wirkstoffe beeinträchtigen die Fahrtüchtigkeit nicht.

Was mache ich, wenn ich eine Dosis vergesse?
Inhalieren Sie, sobald Sie daran denken, es sei denn, es ist fast Zeit für die nächste Dosis. Dann auslassen und mit dem normalen Zeitplan fortfahren. Verdoppeln Sie nicht.

Kann ich Qvar für einen akuten Asthmaanfall verwenden?
Nein. Qvar ist ein Erhaltungsmedikament, kein Notfallspray. Für akute Atemnot brauchen Sie einen schnellwirksamen Beta-2-Agonisten wie Salbutamol. Halten Sie immer ein Notfallspray bereit.

Warum muss ich nach der Inhalation den Mund ausspülen?
Das verhindert Mundsoor und Heiserkeit, die durch die lokale Kortisonwirkung auf der Mundschleimhaut entstehen können. Ausspülen, Wasser ausspucken, nicht schlucken.

Kann ich Qvar zusammen mit anderen Asthmamedikamenten verwenden?
Mit schnellwirksamen Beta-2-Agonisten wie Salbutamol als Notfallmedikament ja. Mit langwirksamen Bronchodilatatoren wie Tiotropium bei COPD ja, nach ärztlicher Anordnung. Besprechen Sie alle Kombinationen mit Ihrem Arzt.

Lieferinformationen für Deutschland

Wir versenden Qvar 200 µg Dosieraerosol als Import in alle Bundesländer. Die Lieferzeiten variieren je nach Ihrer Region:

  • Baden-Württemberg (Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg): 5 bis 7 Tage
  • Bayern (München, Nürnberg, Augsburg): 5 bis 7 Tage
  • Berlin: 5 bis 7 Tage
  • Brandenburg (Potsdam, Cottbus): 5 bis 9 Tage
  • Bremen: 5 bis 7 Tage
  • Hamburg: 5 bis 7 Tage
  • Hessen (Frankfurt, Wiesbaden, Kassel): 5 bis 7 Tage
  • Mecklenburg-Vorpommern (Rostock, Schwerin): 5 bis 9 Tage
  • Niedersachsen (Hannover, Braunschweig, Oldenburg): 5 bis 7 Tage
  • Nordrhein-Westfalen (Köln, Düsseldorf, Dortmund): 5 bis 7 Tage
  • Rheinland-Pfalz (Mainz, Koblenz, Trier): 5 bis 7 Tage
  • Saarland (Saarbrücken): 5 bis 9 Tage
  • Sachsen (Dresden, Leipzig, Chemnitz): 5 bis 9 Tage
  • Sachsen-Anhalt (Magdeburg, Halle): 5 bis 9 Tage
  • Schleswig-Holstein (Kiel, Lübeck, Flensburg): 5 bis 9 Tage
  • Thüringen (Erfurt, Jena, Weimar): 5 bis 9 Tage

Alle Sendungen werden diskret verpackt, ohne Markenzeichen oder Hinweise auf den Inhalt von außen.


In unserer Apotheke können Sie Generic Qvar (Beclomethasone dipropionate) ohne Rezept kaufen, mit einer Lieferung von 5–14 Tagen in ganz Deutschland. Diskrete und anonyme Verpackung.